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Trinkwasserversorgung: So steht es um die Wasserqualität in Köln

hartes Wasser in Mainz

Köln liegt nördlich von Bonn und südlich von Düsseldorf im Bundesland NRW. In der Stadt sorgt der Wasserversorger RheinEnergie dafür, dass die Einwohner sauberes Trinkwasser aus dem Wasserhahn erhalten. Wir zeigen, wo das Leitungswasser in Köln herkommt und wie hart das Wasser ist. Und: Wir erklären, was das für den Alltag der Einwohner bedeutet.

Wie ist der Härtebereich des Leitungswassers in Köln?

Bevor das Wasser in den Kölner Haushalten landet, fließt das Grundwasser über verschiedene Arten von Gestein und Schotter wie Marmor, Kreide und Dolomit. Diese geben Mineralien an das Wasser ab. Das hat einen entscheidenden Einfluss auf die Wasserhärte in Köln. Sie liegt bei über 14 °dH. Dabei unterscheiden sich die linksrheinische und rechtsrheinische Seite in Köln. Während der Härtegrad auf der linken Rheinseite bei 18,6 °dH liegt, kommt die rechte Rheinseite auf 14,2 °dH. Beide Seiten liegen jedoch im Härtebereich „hart“.

Verbraucher in Köln können selbst überprüfen, wie hart das Trinkwasser an ihrem Wohnort ist. Ein in der Apotheke erhältlicher Indikatorstreifen verrät ihnen dabei den genauen Härtegrad. Alternativ können sie einen Blick in die Jahresabrechnung ihres Wasserversorger werfen. Diese führt die Wasserhärte ihres Wohnorts ebenfalls.

Woher kommt das Leitungswasser in Köln?

Das Leitungswasser in Köln stammt aus Wasserschutzgebieten der Kölner Bucht. Dort fördern 100 Brunnen auf einer Fläche von 300 Quadratkilometern auf beiden Seiten des Rheins Grundwasser und Uferfiltrat des Rheins aus dem Boden. Auf der linken Seite des Rheins liegen die Wasserwerke Severin, Weiler und Hochkirchen. Auf der rechten Rheinseite stellen die Wasserwerke Westhoven, Erker Mühle und Zündorf Wasser bereit. Die Wasserwerke Höhenhaus, Stammheim Nord und Stammheim Süd gewinnen ausschließlich Wasser für die großen Industriebetriebe der Stadt.

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Kann man das Leitungswasser in Köln trinken?


Der Regen in Köln fließt über natürliche Filterschichten im Boden, bevor er den Grundwasserstrom erreicht. Die Filterschichten sorgen dafür, dass das Wasser so rein ist, dass es nicht, beispielsweise über Chlor, desinfiziert werden muss. Die Wasserqualität des Grundwassers in Köln ist daher gut. Es muss nicht weiter aufbereitet werden, bevor es über Leitungen in die Haushalte der Einwohner fließt.

Damit die Wasserqualität weiter so hoch bleibt, setzt die Stadt verschiedene Wasserschutzmaßnahmen ein. So hat der Wasserversorger RheinEnergie um viele Brunnenanlagen herum Wälder angelegt. Diese schützen das Grundwasser. Rechtsrheinisch hat RheinEnergie beispielsweise 175 Hektar Land aufgekauft und stillgelegt. Dort wird keine Landwirtschaft betrieben. Es gelangen daher keine Pflanzenschutzmittel oder Nitrate aus Düngemittel in das Grundwasser. Für die Praxis heißt das: Einwohner in Köln können das Leitungswasser bedenkenlos trinken.

Warum ist weiches Wasser besser als hartes Wasser?


Die Wasserhärte in Köln liegt im Durchschnitt bei über 14 °dH. Auf der linken Rheinseite beträgt die Wasserhärte sogar 18,6 °dH. Die Wasserqualität der Stadt liegt zwar insgesamt hoch. Die Wasserhärte hat für Verbraucher im Alltag jedoch zahlreiche Nachteile. Denn: Eine hohe Wasserhärte bedeutet, dass das Wasser viel Kalk enthält. Dieser setzt sich nicht nur auf Armaturen und Ablagen in Bad und Küche ab, sondern macht auch Haushaltsgeräten wie Kaffeemaschine, Wasserkocher und Bügeleisen zu schaffen. Diese verkalken und funktionieren dann nicht mehr einwandfrei. Mit weichem Wasser haben Verbraucher diese Probleme nicht. Dies weist nur einen geringen Kalkgehalt auf.

So erhalten Verbraucher weiches Wasser in ihrem Haushalt

Vor allem auf der linken Seite des Rheins fällt die Wasserhärte mit über 18 °dH sehr hoch aus. Verbraucher können das harte Wasser in ihrem Haushalt jedoch unkompliziert in weiches Wasser verwandeln. Das übernimmt eine Entkalkungsanlage. Dieser senkt den Mineralgehalt im Leitungswasser, indem er dem Wasser einen Teil der Mineralien entzieht und durch Natriumionen ersetzt. Das Ergebnis: Verbraucher erhalten weiches Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn.

Damit sich Verbraucher für den richtigen Wasserenthärter entscheiden, können sie sich unverbindlich von dem für ihre Region zuständigen Wasserprofi beraten lassen. Auf diese Weise finden sie einen Wasserenthärter, der zu ihrem Bedarf im Haushalt passt.

Autor Doro Heidecke

AUTOR:

Dorothee Heidecke, seit 2017 als Marketing und Office Manager bei EcoWater Systems Germany.
Neben Job und Familie studiert Sie derzeit an der SRH Universität Wirtschaftspsychologie B. Sc.