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Wasserhärte in Berlin: Können Verbraucher das Leitungswasser bedenkenlos trinken?

hartes Wasser in Berlin

Berlin ist ein Stadtstaat und liegt nordwestlich von Cottbus und südöstlich von Neuruppin. Dort versorgen die Berliner Wasserbetriebe (BWB) die Einwohner täglich mit mehr als 585.000 Kubikmeter Wasser. Im Jahr entspricht das einer Menge von über 200 Millionen Kubikmeter Wasser. Wir zeigen, wie hoch die Wasserhärte in Berlin liegt und ob Einwohner das Leitungswasser in der Stadt bedenkenlos trinken können.

Wie fällt die Wasserhärte in Berlin aus?

Das Trinkwasser in Berlin weist zahlreiche Mineralien wie Magnesium und Calcium auf. Das bedeutet: Das Wasser verfügt über einen hohen Kalkgehalt. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Im Durchschnitt kommt Berlin auf eine Wasserhärte von rund 14 Grad Deutscher Härte (°dH). Damit ist das Wasser genau an der Grenze der Härtebereiche „mittel“ und „hart“. Je nach Bezirk kann das Trinkwasser härter oder weicher ausfallen.

Um festzustellen, wie hart oder weich das Wasser an ihrem Wohnort ist, können Verbraucher einen Blick in die Jahresabrechnung ihres Wasserversorgers werfen. Diese zeigt, wie viel °dH ihr Wasser aufweist. Wer es ganz genau wissen will, kann mit einem Indikatorstreifen die Wasserhärte in °dH selbst messen. Verbraucher erhalten diesen in der Apotheke.

Ursprung des Leitungswassers in Berlin

Die Berliner Wasserbetriebe gewinnen regionales Grundwasser im Berliner Urstromtal. Das Wasser dort ist besonders rein. Denn: Bevor es im Grundwasserstrom landet, durchläuft es mehrere Gesteinsschichten. Um das Wasser ans Tageslicht zu befördern, nutzt der Wasserversorger rund 700 Brunnen.

Damit die Wasserbetriebe eine große Metropole wie Berlin mit Trinkwasser versorgen können, nutzen sie im Berliner Raum insgesamt neun Wasserwerke. Die Wasserwerke liegen in Spandau, Kladow, Friedrichshagen, Stolpe, Kaulsdorf, Wuhlheide, Tegel, Tiefwerder und Beelitzhof. Sie bereiten das Wasser auf, bevor es dann über Leitungen in die Haushalte der Stadt fließt.

Ist das Leitungswasser in Berlin trinkbar?

Die Wasserqualität von Berlin ist als hoch einzustufen. Das ist auf diese Faktoren zurückzuführen:

  • Reines Grundwasser

  • Berlin verfügt über ein natürliches und reines Grundwasser. Im Wasser finden sich nur wenige Schadstoffe. Der Wasserversorger muss dem Trinkwasser daher keine Chemikalien oder Chlor zusetzen, bevor er es in die Haushalte weiterleitet.

  • Regelmäßige Analysen

  • Die Berliner Wasserbetriebe untersuchen täglich das gewonnene Wasser in den Wasserwerken sowie in den verwendeten Wasserleitungen. Zusätzlich führen sie einmal im Jahr eine umfassende Trinkwasseranalyse durch. Dabei entnehmen sie aus allen 700 Brunnen und an 2.500 Messstellen Proben. Im Labor bestimmen die Wasserbetriebe dann verschiedene Messwerte wie die Wasserhärte und den Schadstoffgehalt.

  • Einsatz von Bachflohkrebsen

  • Die Stadt nutzt Bachflohkrebse, um die Wasserqualität zu überprüfen. Diese reagieren auf kleinste Verunreinigungen im Wasser und dienen damit als natürlicher Anzeiger für die Reinheit und Qualität des Trinkwassers.

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    Was sind die Benefits von weichem Wasser


    Je nachdem, wo Verbraucher in Berlin wohnen, fällt die Wasserhärte hoch oder mittelhoch aus. Im Durchschnitt kommt die Stadt auf einen Härtegrad von rund 14 °dH. Im Alltag kann hartes Wasser Verbrauchern Probleme bereiten. Weiches Wasser weist daher diese Vorteile auf:

  • Besserer Geschmack

  • Weiches Wasser verfügt über eine niedrige Wasserhärte. Es enthält somit nur einen geringen Kalkgehalt. Das schmecken Verbraucher. Denn: Hartes Wasser verfügt über einen starken Eigengeschmack. Dieser kann sowohl den Geschmack von Getränken wie Tee und Kaffee als auch den Geschmack von Speisen und Gewürzen verfälschen. Weiches Wasser dagegen schmeckt rein – einfach nach Wasser.

  • Hautschonend

  • Wasser mit einem hohen Härtebereich über 14 °dH beansprucht Haut und Haare. Es trocknet diese aus. Weiches Wasser ist für Haut und Haare einfacher verträglich.

  • Schont Haushaltsgeräte

  • Eine hohe Wasserhärte mit über 14 °dH befällt Armaturen, Ablagen und Haushaltsgeräte wie Bügeleisen und Kaffeemaschine mit Kalk. Die Folge: Verbraucher müssen im Haushalt nicht nur mehr putzen. Sie müssen Geräte auch regelmäßig entkalken. Ansonsten kann es passieren, dass diese nicht mehr einwandfrei funktionieren. Weiches Wasser sorgt nur für wenige Kalkablagerungen. Das schont Geräte und Armaturen und erspart Verbrauchern viel Arbeit im Haushalt.

  • Umweltschonend

  • Wasser mit einem hohen Härtegrad kann Reinigungsmittel nur schwer aufnehmen. Das ist bei weichem Wasser anders. Duschgel, Shampoo und Seife können ihre Reinigungswirkung bereits mit einer geringen Menge Wasser voll entfalten. Das schont die Umwelt.

    So erhalten Verbraucher in Berlin weiches Wasser


    Verbraucher in Berlin beziehen Trinkwasser mit einem Härtegrad von rund 14 °dH. Wollen sie von den Vorteilen von weichem Wasser profitieren, können sie die Wasserhärte mit einer Entkalkungsanlage von EcoWater senken. Dieser entzieht dem Wasser einen Teil der Mineralien und ersetzt diese durch Natriumionen. Das Resultat: Das Trinkwasser ist weich. Damit sich Verbraucher für einen individuell passenden Wasserenthärter entscheiden, können sie sich von dem für ihre Region zuständigen Wasserprofi unverbindlich beraten lassen.

    Autor Doro Heidecke

    AUTOR:

    Dorothee Heidecke, seit 2017 als Marketing und Office Manager bei EcoWater Systems Germany.
    Neben Job und Familie studiert Sie derzeit an der SRH Universität Wirtschaftspsychologie B. Sc.