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Viren im Leitungswasser: Wann sollten Verbraucher ihr Trinkwasser filtern?

Wasserfilter und viren

Die Trinkwasserverordnung in Deutschland gibt vor: Krankheitserreger dürfen im Trinkwasser nicht in einer Konzentration vorkommen, die unsere Gesundheit beeinträchtigen kann. Offizielle Grenzwert gibt es jedoch nicht. Hierzulande ist daher vor allem das Norovirus und Hepatitis A im Leitungswasser zu finden. Speziell zertifizierte Wasserfilter können diese Erreger jedoch aus dem Trinkwasser entfernen.

Wir erklären, warum Viren in unserem Wasser vorkommen können und wann es sich für Verbraucher lohnt, diese heraus zu filtern.

Wie arbeiten Viren?

Ein Virus ist ein genetischer Parasit, der Lebewesen wie den Menschen befallen kann. Um sich zu vermehren, bringt es sein Erbgut in menschliche Zellen. Diese sterben ab. Die so entstandenen neuen, identischen Viren suchen sich wiederum weitere Zellen und infizieren sie. Auf diese Weise erleidet der Mensch eine Infektion. Im Gegensatz zu Bakterien, die für den menschlichen Organismus nützlich sein können, ist ein Virus in der Regel schädlich.

Warum können Viren in unserem Trinkwasser vorkommen?

Viren kommen überall in der Umwelt vor. Dabei kann sich der Mensch infizieren, indem er Kontakt zu befallenen Lebensmitteln, infizierten Lebewesen, Tröpfchen, Blut oder Wasser hat. Besonders relevant für die Gesundheit ist jedoch nur ein kleiner Anteil der sogenannten humanpathogenen Viren.

Sie gelangen über das Wasser in die Umwelt und bleiben dort für eine gewissen Zeit infektiös. Das können zum Beispiel Adeno-, Noro-, Rota-, Hepatitis-A- und Polioviren sein. Daneben können auch tierische Einzeller wie Protozoen mit einer Größe von 1-15 Mikron ins Trinkwasser gelangen und den Menschen infizieren.

In der Praxis entstehen die Krankheitserreger unter anderem über die Gülle erkrankter Tiere, die als Dünger zum Einsatz kommt, und im Trinkwasser landet. Darüber hinaus können auch menschliche Fäkalien ins Abwasser gelangen und dies verunreinigen. Leiten Industriebetriebe potenziell infiziertes Abwasser direkt ins Oberflächenwasser, können sich ebenfalls Krankheitserreger bilden.

Wie lange können Viren im Wasser überleben?

Wie lange Viren im Wasser überleben können, ist von der Art der Verunreinigung des Wassers abhängig. Grundsätzlich können sie im Oberflächenwasser und Grundwasser mehrere Monate am Leben bleiben. Das passiert vor allem, wenn Klärwerke Wasser nicht ausreichend aufbereiten und desinfizieren.

So soll die Trinkwasserüberwachung die Gesundheit schützen

Um das Trinkwasser vor Erregern, Bakterien und Chemikalien zu schützen, kommt die sogenannte mikrobiologische Trinkwasserüberwachung zum Einsatz. Sie beruht auf dem Indikatorprinzip. Dies untersucht Organismen, die fäkal kontaminiert sind und sich ähnlich wie Krankheitserreger verhalten. Wie oft und ausführlich die Untersuchung durchgeführt werden sollte, gibt die Trinkwasserverordnung jedoch nicht vor.

Zudem untersucht die Trinkwasserüberwachung keine einzelnen Erreger. Dafür ist die Zahl an möglichen Erregern, die über das Trinkwasser übertragen werden können, zu groß.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht beispielsweise davon aus, dass es 26 verschiedene Krankheitserreger gibt, die über verunreinigtes Trinkwasser übertragen werden können. Zudem gibt es weitere Erreger, bei denen eine Übertragung über Wasser bisher nicht nachgewiesen werden konnte, jedoch als möglich gilt.

Wann lohnt sich für mich ein Wasserfilter gegen Viren?

Je nach Immunsystem des Menschen kann bereits eine geringe Konzentration von Viren eine Infektion auslösen. Wie gefährlich diese Infektion dann ist, ist von der genauen Art der Erreger abhängig und davon, wie hoch die Konzentration der Erreger im Trinkwasser ist.

Als besonders ansteckend gilt in Europa das Norovirus. Dies ruft Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervor. Zusätzlich kommt Hepatitis A in unserem Trinkwasser vor. Es verursacht eine Leberentzündung mit Fieber, Übelkeit und Müdigkeit. Daneben finden sich noch zahlreiche weitere Krankheitserreger im Wasser.

Durch die Erreger besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und Kranke. Denn: Sie haben ein geschwächtes Immunsystem. Ein spezieller Filter ist daher vor allem für diese Menschen sinnvoll. Filtern sie ihr Leitungswasser, ist es frei von Erregern.

Wasserfilter die Viren entfernen

Herkömmliche Wasserfilter kommen gegen Viren nicht an. Dafür bedarf es spezieller Wasserfilter mit einer sehr feinen Filtrierung. Dafür benötigen Wasserfilter eine sehr feine Filtrierung.

Einer der feinfiltrigen Wasserfilter, der auch viele Viren aus dem Wasser filtern kann, ist der Umkehrosmosefilter eDRO der unter anderem folgende Verunreinigungen und Schadstoffe aus dem Leitungswasser entfernt:

  • Chlor,
  • Sulfat,
  • Ammonium,
  • Nitrit,
  • Keime,
  • Schwermetalle,
  • Eisen,
  • Pharmazeutika,
  • Nitrat,
  • Enterokokken,
  • Phosphor und
  • Kolibakterien.
  • Das bedeutet: Eine Umkehrosmose-Anlage erzeugt reines, sauberes Trinkwasser.


Autor Thomas Schmitz

AUTOR:

Thomas Schmitz, seit 2019 als Sales Manager bei EcoWater Systems Germany.
Familie spielt für Ihn eine große Rolle und in der Aufgabe des Opas geht er voll und ganz auf. Begeisterter Wanderer und echtes Multitalent. Seit über 20 Jahren ist Thomas nun schon im Bereich SHK im Vertrieb tätig und verfügt über hands-on Erfahrung aller verschiedener Vertriebswege.

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