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Trinkwasser: Warum Osmosewasser gesund ist

Wasserkunde und blog

Leitungswasser in Deutschland gilt als besonders sauber. Dafür ist vor allem die hierzulande geltende Trinkwasserverordnungverantwortlich. Sie regelt, unter welchen Bedingungen das Wasser aus unseren Wasserhähnen kommen darf. Dennoch ist Leitungswasser nicht immer so rein, dass wir es guten Gewissens trinken können. Denn: Für einige gesundheitlich gefährliche Stoffe hat die Trinkwasserverordnung keine Grenzwerte festgelegt. Und: Die Leitungen im Haus, wie zum Beispiel alte Rohre aus Blei, können das Wasser verunreinigen.

Immer mehr Verbraucher setzen daher auf einen Umkehrosmose Wasserfilter, um täglich bedenkenlos Leitungswasser trinken zu können. Wir erklären, was Osmosewasser ist, wie Verbraucher dies herstellen und welche Vorteile sie davon erwarten können.

Was ist Osmosewasser?

Osmosewasser ist besonders reines und weiches Wasser. Eine Osmoseanlage filtert dafür Leitungswasser mit Hilfe elektrischer Pumpen, indem es Verunreinigungen wie Viren, Bakterien und Pestizide entfernt. Dieser Vorgang nennt sich Umkehrosmose.

Das Resultat: Aus dem Wasserhahn kommt hochqualitatives Wasser, das frei von Schadstoffen ist.

Anwendungsgebiete von Osmosewasser

Verbraucher können Osmosewasser im Alltag vielseitig verwenden. Neben einem Einsatz als Trinkwasser, können sie es auch für:

  • die Zubereitung von Speisen,
  • Getränke wie Kaffee, Tee und Säfte,
  • die Herstellung von Eiswürfeln,
  • Küchengeräte wie Kaffeemaschinen,
  • Pflanzen und
  • nutzen.

Warum Osmosewasser gesund ist

Grundsätzlich sorgt nicht nur die Trinkwasserverordnung dafür, dass Leitungswasser nicht schädlich für Mensch und Körper ist. Auch die Gesundheitsämter überprüfen regelmäßig die Werte von Leitungswasser. Bestimmte Stoffe sind von der Trinkwasserverordnung jedoch nicht erfasst.

Das heißt: Auch die Gesundheitsämter überprüfen diese nicht. So kann beispielsweise Bisphenol A durch Wasserleitungen ins Trinkwasser geraten. Dabei handelt es sich um eine Chemikalie mit hormonartiger Wirkung. Selbst eine niedrige Dosis kann die Gesundheit von Mensch und Körper belasten. Davor warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND).

Osmoseanlage filtert Leitungswasser

Eine Umkehrosmose-Anlage filtert Verunreinigungen und Schadstoffe aus dem Leitungswasser heraus. So entfernt es beispielsweise:

  • Chlor,
  • Sulfat,
  • Ammonium,
  • Nitrit,
  • Keime,
  • Schwermetalle,
  • Eisen,
  • Arzneimittelreste,
  • Nitrat,
  • Enterokokken,
  • Phosphor und
  • Kolibakterien.
  • Das bedeutet: Eine Umkehrosmose-Anlage erzeugt sauberes Trinkwasser ohne unerwünschte Zusatzstoffe.


Technologie wissenschaftlich belegt



Dass die Technologie einer Umkehrosmoseanlage Schadstoffe aus dem Leitungswasser herausfiltert, haben wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen. So bestätigte beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2010, dass die Umkehrosmose gegen den Arsen-Gehalt im Wasser wirkt. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2008 legte dar, dass Osmoseanlagen Fluorid aus Leitungswasser entfernt. Und: Eine Studie aus dem Jahr 2012 zeigte, dass die Umkehrosmose selbst Medikamentenrückstände wie Antibiotika größtenteils herausfiltert. Für die Praxis heißt das: Die Technologie entfernt zahlreiche für die Gesundheit schädliche Stoffe.

Gefiltertes Wasser ohne Mineralien – ein Problem?



Eine Umkehrosmoseanlage entnimmt dem Wasser nicht nur Schadstoffe, sondern auch viele Mineralien. Verbraucher, die gefiltertes Wasser trinken, nehmen daher darüber keine oder nur wenige Mineralien wie Calcium oder Magnesium auf. Das ist für den menschlichen Körper jedoch auch nicht notwendig

Denn: Die im Wasser enthaltenen Mineralien tragen zum menschlichen Nährstoffbedarf nur einen kleinen Teil bei. Das fand bereits eine Studie des US-amerikanischen National Research Council Safe Drinking Water Commitee in den 80er Jahren heraus. Mineralien aus Wasser kann der Körper zudem nur schlecht verwerten. Vielmehr sorgt eine gesunde Ernährung dafür, dass der Mensch ausreichend Mineralien erhält. So zieht sich der Körper aus Milch, Brot, Obst und Gemüse die Mineralien, die er benötigt.

So schmeckt Osmosewasser



Viele Wasserabfüller fügen ihrem Flaschenwasser Salze oder Mineralien hinzu. Diese fungieren als Geschmacksträger. Das heißt jedoch nicht, dass diese unbedingt gesund sind. Osmosewasser verfügt über keine zusätzlich hinzugefügten Stoffe. Es schmeckt daher auch anders als Wasser aus dem Einzelhandel und anders als ungefiltertes Trinkwasser. Es schmeckt schlichtweg nach reinem Wasser.

Verbraucher, die beim Trinken von Osmosewasser den Geschmack von Mineralien vermissen, können diesen beispielsweise mit einem Umkehrosmose Wasserfilter hinzufügen. Je nach eigenem Geschmack kann die Anlage den Mineralgehalt auf ein Minimum oder ein Maximum ausrichten. Auf diese Weise können Verbraucher Wasser aus ihrer Leitung genießen, das ihnen schmeckt.

Vorteile von weichem Osmosewasser



Osmosewasser ist nicht nur ein gesundes und wohlschmeckendes Trinkwasser. Es ist auch deutlich weicher als ungefiltertes Leitungswasser. Das hat zahlreiche Vorteile: So bildet weiches Wasser auf Armaturen und Haushaltsgeräten wie Waschbecken, Dusche und Spülmaschine weniger Kalkablagerungen. Für Verbraucher bedeutet das: Sie müssen weniger putzen. Zudem senkt weiches Wasser den Energieverbrauch, da Haushaltsgeräte effizienter arbeiten können. Und: Mit weniger Kalkablagerungen halten Haushaltsgeräte länger.

Osmosewasser ist jedoch nicht mit destilliertem Wasser zu verwechseln. Beide unterscheiden sich bereits im Herstellungsprozess. Für destilliertes Wasser muss Wasser zum Kochen gebracht werden. Der dabei entstehende Wasserdampf wird in einem Gefäß mit einer kühleren Oberfläche gesammelt. Die Folge: Der Wasserdampf verflüssigt sich. Das Kondensat ist das destillierte Wasser. Dies ist besonders rein. Für den Körper wäre es jedoch nicht gesund, regelmäßig destilliertes Wasser zu trinken. Es kommt daher vorwiegend in der Medizin, Chemie, Biologie und Pharmazie als Lösungs- und Reinigungsmittel zum Einsatz.

Wie stellt man Osmosewasser her?



Um Osmosewasser herzustellen, benötigen Verbraucher einen Umkehrosmose-Filter. Diese verfügt über einen Filter, der auf mehreren Membranen basiert. Das heißt: Der Filter verfügt über eine Trennwand, die nur in eine Richtung durchlässig ist. Das aus der Leitung kommende Wasser wird mit hohem Druck mit einer Pumpe durch die Trennwand gedrückt

Die Trennwand fängt dann größere Stoffe wie:

  • Schwermetalle,
  • Phosphate und
  • Nitrat
  • ab. Sie lässt nur sehr kleine Moleküle wie Wassermoleküle hindurch. Auf diese Weise kommt aus dem Wasserhahn ein reines Wasser, das Verbraucher ohne weiteres Filtern trinken können. In der Regel können Osmoseanlagen praktisch unter der Spüle eingebaut werden. Das macht die Anlagen platzsparend.

Fazit



Osmoseanlagen sind die Lösung für gesundheitsbewusste Menschen, die in ihrem Alltag ein reines und hochqualitatives Wasser trinken wollen. Die platzsparenden Anlagen produzieren nicht nur gesundes Trinkwasser, sondern auch ein Wasser, das schmeckt. Dafür sorgt die Reinheit des Wassers sowie die Möglichkeit, selbst über den Mineralgehalt des Wassers zu entscheiden. Verbrauchern können so den Geschmack des Wassers ihren Vorlieben nach anpassen.

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