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Warum das richtige Wasser für die Teezubereitung entscheidend ist

Wasser für optimalen Kaffeegenuß

Die Zubereitung von Tee ist einfach: Tee in die Tasse geben, heißes Wasser darüber gießen, ziehen lassen und genießen – oder doch nicht? Wie gut Tee schmeckt, entscheidet vor allem das dafür verwendete Wasser. Denn: Die Qualität einer Tasse Tee hängt zu 20 Prozent vom Tee und zu 80 Prozent vom Wasser ab. Und: Tee besteht zu 99 Prozent aus Wasser. Worauf können Genießer also achten, wenn sie sich das nächste Mal ihren Lieblingstee zubereiten? Wir erklären, welche Auswirkungen Wasser auf den Geschmack von Tee hat und wie Verbraucher jeden Tag immer wieder den perfekten Tee genießen können.

Warum in jeder Tasse Tee Kalk ist

Die Qualität des Leitungswassers in Deutschland ist gut. In fast allen Regionen können Verbraucher dies bedenkenlos und ungefiltert trinken. Dafür sorgen gesetzliche Vorgaben, strenge Kontrollen und eine umfängliche Wasseraufbereitung der Wasserwerke. Das bedeutet jedoch nicht, dass Leitungswasser ideal für die Zubereitung von Teesorten ist. Denn: Im Leitungswasser ist immer Kalk. Der Kalk entsteht, da das Grundwasser auf dem Weg in die Haushalte über verschiedene Böden und Gesteine läuft und dort unter anderem die Mineralien Calcium und Magnesium aufsammelt. Zusammen bilden diese den Kalkgehalt im Leitungswasser. Vereinfacht gesagt ist das Wasser umso härter, je mehr Kalk darin enthalten ist.

Der Härtegrad des Wassers variiert dabei von Region zu Region in Deutschland. So ist das Leitungswasser in Bremen beispielsweise mit 8,00 Grad Deutscher Härte (°dH) recht weich. In:

  • Bayern (17,00 °dH),
  • Berlin (18,00 °dH),
  • Mecklenburg-Vorpommern (20,00 °dH) und
  • Sachsen-Anhalt (22,00 °dH)
  • liegt die Wasserhärte dagegen mehr als doppelt so hoch.


  • Der Kalk zeigt sich nicht nur an Armaturen in unschönen weißen Ablagerungen in Bad und Küche. Er hat auch Auswirkungen auf die Optik und den Geschmack von Tee und anderen Heißgetränken wie Kaffee.

So beeinflusst Kalk das Aroma von Tee

Hartes Wasser lässt Tee – unabhängig von der Teesorte – einseitig und flach schmecken. Manchmal kann hartes Trinkwasser sogar dafür sorgen, dass Tee bitter schmeckt. Das liegt daran, dass der Kalk im Wasser die Aromastoffe daran hindert, sich zu entfalten. Die Folge: Die Geschmacksnoten kommen nicht richtig zur Geltung. Das gilt vor allem für Zitrusaromen und andere blumige und fruchtige Geschmacksrichtungen. Sie verlieren an Intensität und gehen im Wasser unter.

Neben dem Geschmack beeinflusst eine zu hohe Wasserhärte auch den Geruch von Tee. Wenn der Teeduft sonst den ganzen Raum erfüllt, riecht ein Beutel in hartem Wasser deutlich weniger intensiv und weniger facettenreich.

Wie beeinflusst Kalk die Optik von Tee?

Grüner Tee und schwarzer Tee werfen Schlieren an der Oberfläche, wenn bei der Zubereitung hartes Wasser zum Einsatz kommt. Das nennt sich Teehaut oder auch Teestein. Oftmals zeigt das Heißgetränk zudem eine trübe oder dunkle Färbung. Darüber hinaus bildet eine hohe Wasserhärte häufig weiße Kalkflocken im Tee. Kurz gesagt: Ein hoher Härtegrad macht Teegetränke oftmals unappetitlich.

Was ist gutes Teewasser?

Hierzulande legen nur wenige Verbraucher einen Fokus auf die Qualität ihres Teewassers. In Asien ist das anders. So geht man vor allem in China und Japan davon aus, dass ungeeignetes Wasser einen Tee ruinieren kann. Daher kommen dort bei der Zubereitung von grünem Tee und schwarzem Tee spezielle Werkzeuge zum Einsatz, die einen möglichst hohen Geschmack sicherstellen sollen. In Japan verwenden Genießer stets ein spezielles Wasser – Meisui, das „Namens-Wasser“ – für die Teezubereitung.

Damit grüner Tee und schwarzer Tee ihren Geschmack möglichst gut an das Trinkwasser abgeben können, muss dies besonders aufnahmefähig sein. Das ist es, wenn es kalkarm und daher weich ist. Das gilt für alle Teegetränke, ist jedoch vor allem bei edlen Teesorten wie

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Leitungswasser für Tee entkalken

Für einen optimalen Genuss müssen daher die meisten Verbraucher in Deutschland vor der Teezubereitung ihr Wasser entkalken. Auf diese Weise senken sie den Härtegrad. Das geht über eine Entkalkungsanlage. Diese entfernt aus dem Leitungswasser die Mineralien Calcium und Magnesium. Gleichzeitig fügt sie Natriumionen hinzu. Verbraucher können dabei frei entscheiden, wie weich oder hart sie ihr Wasser haben wollen. Denn: Auch wenn schwarzer Tee, grüner Tee und Kaffee vor allem mit weichem Leitungswasser ihren Geschmack voll entfalten können, ist es dennoch vom Geschmack des Einzelnen abhängig, wie weich das Wasser für den Tee tatsächlich sein sollte. Bei Entkalkungsanlagen von Ecowater können Verbraucher ihr Leitungswasser so einstellen, dass sie das perfekte Wasser für die Teezubereitung erhalten.

Alternativ können Verbraucher Aktivkohlefilter einsetzen, um weiches Wasser zu erhalten. Diese gehen einen Schritt weiter als eine Entkalkungsanlage. Sie entkalken das Wasser nicht nur, sondern filtern auch 99,5 Prozent der Verunreinigungen und Schadstoffe heraus. Auf diese Weise landen beispielsweise kein Eisen, Chlor und Nitrat mehr im Trinkwasser.

Haben Verbraucher ihr Leitungswasser entkalkt, riechen und schmecken sie das bei jeder Tasse Tee. Das Aroma kann sich voll entfalten. Teesorten sind nicht zu sauer, bitter oder süß. Sie weisen ein ausbalanciertes Aromenprofil auf.

perfekter Tee braucht gutes Wasser

Tipps für besseren Teegeschmack

Um den perfekten Tee trinken zu können, lohnt es sich folgende Tipps zu beachten:

1) Hochwertigen Tee verwenden

Wie beim Kaffee gibt es auch beim Tee erhebliche Unterschiede bei der Qualität. Es lohnt daher, sich für einen hochwertigen Tee zu entscheiden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Tee in einem Beutel oder lose in die Tasse kommt.

2) Tee richtig aufbewahren

Tee reagiert auf Luft und Licht. Verbraucher sollten diesen daher stets luftdicht und lichtgeschützt lagern. Ansonsten verlieren die Teeblätter ihren Geschmack.

3) Frisches Leitungswasser verwenden

Das Trinkwasser für den Tee sollte nicht abgestanden sein. Es lohnt daher, stets frisches Wasser für die Zubereitung des Heißgetränks zu verwenden. Denn: Wasser, das bereits länger in der Leitung oder in einem Behälter saß, hat bereits wesentliche Bestandteile verloren, die für den Geschmack verantwortlich sind. Frisches Leitungswasser dagegen ist reich an Mineralien und Sauerstoff.

4) Leitungswasser entkalken

Ob Verbraucher ihr Leitungswasser entkalken müssen, können sie feststellen, indem sie den Härtegrad feststellen. Diesen können sie zum Beispiel auf der Jahresabrechnung oder der Internetseite ihres Wasserversorgers ablesen. Für den Fall, dass sie die Wasserhärte des Leitungswassers selbst bestimmen wollen, können sie auch einen entsprechenden Teststreifen nutzen. Dafür eignet sich ein Indikatorstreifen. Verbraucher erhalten diesen in der Apotheke. Sie tauchen diesen für eine bestimmte Zeit in das Leitungswasser. Danach warten sie, bis der Streifen eine Farbe annimmt. Diese können sie dann mit einer Referenztabelle abgleichen – und so den Härtegrad ablesen.

5) Auf richtige Wassertemperatur und Ziehzeit achten

Jede Teesorte verlangt eine andere Wassertemperatur und Ziehzeit. Bestimmte Tees sollten nicht mit kochendem Wasser aufgebrüht werden und nicht zu lange ziehen. Schwarzer und Rooibos-Tee benötigen zum Beispiel eine Wassertemperatur von 95 Grad. Diese tritt ein, sobald das Wasser nicht mehr kocht. Grüner und weißer Tee brauchen eine Wassertemperatur von 70 bis 80 Grad, bevor sie aufgegossen werden. Diese ist nach 1-4 Minuten Abkühlung des aufgekochten Leitungswassers erreicht.

6) Fertigen Tee nicht zu lange stehen lassen

Ist die Ziehzeit beendet, sollten Genießer ihren Tee möglichst direkt trinken. Steht Tee zu lange herum oder wird der Tee warmgehalten, kann die Geschmacksqualität darunter leiden.

Autor Doro Heidecke

AUTOR:

Dorothee Heidecke, seit 2017 als Marketing und Office Manager bei EcoWater Systems Germany.
Neben Job und Familie studiert Sie derzeit an der SRH Universität Wirtschaftspsychologie B. Sc.