Wasserqualität - Wasserenthärtung

Härtebereiche nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Der Deutsche Bundestag hat am 1. Februar 2007 die Neufassung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln beschlossen. Die Neufassung ist am 5. Mai 2007 in Kraft getreten. Nach § 9 des Gesetzes sind die Wasserversorgungsunternehmen verpflichtet, dem Verbraucher die Härtebereiche des Trinkwassers anzugeben. Die Angaben müssen in Millimol Calciumcarbonat pro Liter erfolgen:  



Wasserenthärtung

Eine gängige Methode um die Wasserhärte zu verringern ist die Verwendung von Ionentauschern, wie sie unter anderem Geschirrspühler verwenden. Durch Ionentausch werden dem Wasser die Härtebildner entzogen. Dadurch wird das Wasser weich.
Der Austausch der Härteionen erfolgt in natürlicher Weise mit einem Ionentauscher Harz, in dem sich der Kalk bindet.
Das Ionentausch Harz, muss in gewissen Abständen wieder von den Kalkpartikeln befreit / gereinigt werden. Diesen Vorgang nennt man Regenration.
Die Häufigkeit dermRegeneration ist abhängig von der Härte und Menge des Wassers sowie der Kapazität des Harzes.
 

Kalkanteil im Wasser

Gemäß DIN 8103-8106: 1 Ltr. Wasser 1°Härte (1dH) = 10 mg Kalk
1 Ltr. Wasser 1°Härte (1dH) = 7 mg Magnesium

Vergleich:
1 Ltr. Wasser bei 1° (dH) = 10 mg Kalk
1 m³ Wasser bei 1° (dH) = 10 g Kalk

Hartes Wasser:
1 m³ Wasser bei 18° (dH) = 0,18 kg Kalk
10 m³ Wasser bei 18° (dH) = 1,80 kg Kalk
100 m³ Wasser bei 18° (dH) = 18,00 kg Kalk

Weiches Wasser:
100 m³ Wasser bei 7° (dH) = 7,00 kg Kalk